Studie: Siegeszug im E-Commerce mit Web-to-print

Drupa Report: Web-to-Print und Augmented Reality
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Erste Ergebnisse des „drupa Global Insights“ Report zum Thema „Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut“ liegen jetzt vor. Sie unterstreichen sehr eindrucksvoll, inwieweit Big Data, Web-to-Print, variabler Datendruck, internetgestützte Tools wie Augmented Reality und QR-Codes oder smarte Technologien wie Printed Electronics und Near Field Communication den gesamten Kosmos gedruckter Produkte prägen und beeinflussen. Druckdienstleister und Zulieferindustrie auf der einen Seite und die Auftraggeber auf der anderen Seite müssen sich den daraus erwachsenden Herausforderungen und Chancen stellen.

Der Siegeszug des E-commerce

Angesichts der weltweiten Relevanz des eCommerce stellt sich die Frage, ob und inwieweit Druckdienstleister diesen selber nutzen. Immerhin ist das bei 52 Prozent des drupa-Expertenpanels der Fall: Sie bieten elektronischen Handel in seiner naheliegenden Form an: Web-to-Print oder Digital Storefront. Von diesen Möglichkeiten wird aber nur in geringem Umfang Gebrauch gemacht; lediglich 14 Prozent wickeln mehr als 25 Prozent ihrer Aufträge darüber ab. Eine positive Ausnahme bildet das Segment der Kataloge: Versionalisierte oder personalisierte Kataloge, kombiniert mit interaktiven Elementen sind ein Erfolgsrezept. So berichten 60 Prozent der Katalogdrucker im drupa-Expertenpanel über ein Wachstum in diesem Segment.

Siegeszug kundenindividueller Massenproduktion

Ob Fotobücher, Kalender, Schreibwaren, Werbeartikel oder T-Shirts, ob kleine oder große Auflagen – die kundenindividuelle Massenproduktion im Digitaldruck setzt sich weltweit durch. Weltweit bieten bereits jetzt 72 Prozent der befragten Akzidenzdruckereien Variablen Datendruck an, in Nordamerika ist die Quote mit 87 Prozent sogar noch höher. Zwar ist der Anteil variabler Seiten derzeit noch gering, aber 56 Prozent der Befragten erwarten in Zukunft ein moderates bis schnelles Wachstum dieses Bereiches. Das wird durch die drupa-Trendbefragung aus dem Herbst 2013 bestätigt: 38 Prozent der befragten Akzidenzdruckereien und 32 Prozent der befragten Verlagsdruckereien weltweit gaben an, vorrangig in den digitalen elektrofotografischen Einzelblattdruck in Farbe investieren wollen.

Erste Ergebnisse des neuen Drupa Reports

Interaktiver Druck in Publishing und Packaging auf dem Vormarsch

Interaktion ist das Gebot der Stunde, Crossmedia-Kampagnen mit Datenerfassung/-analyse und Nutzung mehrerer Kanäle (PURL’s, E-Mail, SMS) sind zunehmend Standard und werden vom Kunden eingefordert. Dabei reicht das Spektrum der angewandten Technologien von QR-Codes über allgemeinere „Smart-Print-Optionen“ bis hin zu Augmented Reality oder Near Field Communication. Ein Drittel aller Befragten des drupa-Expertenpanels bietet bereits interaktiven Druck an – heißt: Sie drucken interaktive Responseelemente auf Publikationen, Geschäfts- und Werbedrucksachen, Verpackung, Outdoorwerbung oder Großformatdruck. Erwartungsgemäß sind die regionalen Unterschiede auch hier sehr groß: In Nordamerika bieten bereits 44 Prozent aller befragten Druckdienstleister interaktiven Druck an, während das in Nahost gerade einmal 3 Prozent sind. Auch im Verpackungssektor nutzt bereits ein erheblicher Anteil des drupa-Expertenpanels internetgestützte Tools. 50 Prozent aller Verpackungsdruckereien setzen QR-Codes ein, 43 Prozent nutzen variable Inhalte, und 41 Prozent der befragten Druckereien personalisieren gedruckte Verpackungen.

Basis der aktuellen Studie ist ein über 30-teiliger Fragenkatalog zu den unterschiedlichsten Aspekten. Der Einsatz von CRM, Digital Asset Management und VDP wurde genau so untersucht wie die Automatisierung des Workflows, der Einsatz von eCommerce und Web-to-Print in der Druckindustrie oder die Kompetenz in Sachen IT. Doch wie wirkt sich die zunehmende Digitalisierung der Druckindustrie auf den Einsatz der unterschiedlichen Bedruckstoffe (Papier, Wellpappe, Folien, Metall oder Glas) aus? Auch dies untersucht der „drupa Global Insights“ Report, der Mitte Oktober 2014 in englischer Sprache erscheint; die Executive Summary wird in sieben Sprachen (deutsch, englisch, französisch, portugiesisch, russisch, spanisch und chinesisch) veröffentlicht.

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